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Ortsteil: Alte Möggl. Str - Gänsbühl, Gb. 40... Häuser nach fortlfd. Hausnummern-
Hausnamen - Ortsteile - Bewohnerfolgen i. Zeitenlauf |
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Haus- Nr. |
Ur-Nr. |
Hausnamen |
Ortsteil, Straße |
Hausbewohner - Bewohnerfolgen || Kaufbücher - Zehentlisten, Krt. 34, Map. 86 - Primäkataster u. a. |
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"Lauchele" "Klopferer"
< Schsenmaier, < Hägele < Klopfer <
Weber |
Alte Möggl.
Str. |
Der Name Lauchele "Lauchen“ bedeutete früher gleich Grenzen. Wenn man an der
Hofgrenze / Markungsgrenze Kerben in die Bäume machte, hieß man dies "verlauchen". Später, noch vor der Landvermessung
1818 - 1840, wurden die Flurgrenzen auch mit Eichenpfählen abgesteckt,
versehen mit div. Angaben der Flurnachbarn. Der Name Klopfer: ist
ein Familienname. Klopfer deutet auf die Tätigkeit als Steinklopfer hin. Hausbeschreibung 1827: Ein 2 stockigtes
Wohnhaus samt Scheuer unter 1 halben Schindeldach Bewohnerverlauf
nach den Kaufbucheinträgen 1790 - 1847: Michael Sachsenmaier der
"Lauchele", Bauer, oo 1790 Franziska
Hägele v. Brackwang, Im Juli 1831 verkauft Michael Sachsenmaier
einen Teil aus seinem Besitz an Kaspar Rau v. Lauterburg und seinen
Mitkonsorten: ca. 5 Tagwerk Wiesen und ca. 10 1/2
Jauchert Äcker in allen 3 Zelgen. Dazu je ein Paar 3 jähr. u. 1 1/2
jähr. Stiere, 1 Kalbel, diverse Fahrnisse und ungef. 30 Zt. Heu in dem Haus und das *Schafhaus,
zusammen für die Summe von 2.450 fl. | *Schafhaus? Welches Schafhaus ist hier gemeint?
--- Im März 1847 verkauft
Michael Sachsenmaier, vulgo Lauchele, an Franz
Hägele, ein 2 stock. Wohnhs. mit Scheuer unter 1
Dach u. Hofraum. Dazu 1 1/4 Mrg. Garten und ca. 1
1/2 Morg. Land, 1 Kuh, alle Bauerngerätschaften und
alles Heu, Stroh und Brennholz, für die Summe v. 1.600 fl. Intern angemerkt: Man beachte die nur noch geringe Flurgröße-
und: Michael Sachsenmaier hatte keine
männlichen Nachkommen. Franz Hägele, ein Enkel des Michael, konnte wohl
nachrücken und das Anwesen Haus 28 übernehmen. Der Hausname
"Lauchele" blieb erhalten. 1847 - 1883: Franz Hägele, Bürger u. Bauer - u. ebenfalls "der
Lauchele" genannt, oo 1857 die Kreszentia
Wiedmann. 1882 - 1895: Andreas Hägele, wiederum " Lauchele" genannt, oo
1883 die Gaugel Josefine.
1895 - 1930: Josef Klopfer, + 1906, danach Josef Klopfers
Witwe. 1930 oo Albert Klopfer deren Sohn, oo 1930 Bihlmaier
Anna. 1950er - Jahren oo Rolf Weber die
Hildegard Klopfer, Tochter des Albert Klopfer. Weber reißen das alte Haus ab und
bauen neu (ohne Landwirtschaft) - - - Haus ist heute (2025) im Besitz d. To. v. R. Weber. |
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"Koiser" . < Wanner <
Rieg |
Alte Möggl. |
Der Name Koiser: Ein Hinweis auf den Namen findet sich im Fam. Reg.
Fol. 110 d. Pf. Kirche: um
1736 heiratet ein "Wolfgang Stäb, der Koiser" eine Margaretha Kraus. In
diversen Urbaren steht hierzu noch vermerkt: 1756 von Hangendenbuch
hereingezogen. Ob dabei nun dieser Wolfgang Stäb-"Koiser"
den Namen "Koiser" auf das Haus brachte ist nicht gesichert. Weiter:
in diversen HL- Rn. wird ein "Wolfgang Stäb auf seinem
Erblehen" erwähnt. "Das Anwesen ist seit dem 19. Jänner 1796
(in and. Qu. 1788) eine Erbsölde und der Pfarrkirchenpflege Heuchlingen
fällig", also gültpflichtig (es war also ein Kirchenlehen) --
Gab es Vorbesitzer zu
d. Stäb/Wanner auf d. Hs. 29? - Man weiß
es nicht. ---Ein Hinweis? In einer Stiftungspfleg-Akte der OA-
Beschreibung Aalen v. 1854, wird unter Punkt "Auf-und
Abfahrtsgeld" hier für das Haus, die Kaspar Wanners Witwe als
Besitzerin des Anwesen benannt, "vormals Hans Stumpsches Fallehengut, n.d.
Salbuch 87b". Jedoch, Hans Stump wird bereits in der Bevölk.
Liste v. 1634 erwähnt - (hier wird also sehr weit zurückgegriffen) ---- Die weitere Besitzer-Folge: 1773 oo der Johann Wanner, Bürger u. Schuster, "Schuhmächerle", die M. Anna Stäb, eine Tochter des genannten Wolfgang Stäb, der "Koiser". Deren Sohn Caspar Wanner erhält später das Anwesen und übernimmt den Hausnamen "Koiser". Gebäudebeschreibung
1827: Ein 2 stock. Wohnhaus mit einem Schindeldach u. ein Waschhaus. Bewohnerfolgen: 1756: Wolfgang Stäb, "der
Koiser" oo 1736 die Margaretha Krauß.- Urbariumvermerk:
1756 von Hangendenbuch
hereingezogen. 1788 übergibt Wolfgang Stäb an die Söhne Michael und Anton.
Beide Söhne bleiben ledig. Bereits 1773 heiratet die Tochter M. Anna Stäb
einen Johannes Wanner. 1788 - 1810: Michael - und Anton Stäb, ledig , geb. 1738
und 1742, gest. 1812 u. 1813. In einem Erbvertrag v. Dez. 1810
übergeben die ledigen Brüder Michael und Anton Stäb ihre fällige Erbsölde, "eine wohleingerichteten Haushaltung", Vieh,
Früchte und Futter, mit allen Bauern-gerätschaften an die
"Wannerischen Kinder" - also an die Kinder
ihrer Schwester M. Anna und Schwagers Johs. Wanner. (unter d. Vormundschaft
d. Johann Wanner u. M. Anna, geb. Stäb) 1810 - 1814: Johannes Wanner und M. Anna, geb. Stäb - in Vormundschaft ihrer Kinder. 1814 - 1860: Kaspar Wanner. 1814
oo Kaspar Wanner die Theresia Fauser v. Mutlangen und übernehmen
das Anwesen aus der Geschwister - Erbmasse, wie oben erwähnt. Im
Jan.1860 verkauft die Witwe des Kaspar Wanner an ihren led. Sohn Franz
Josef Wanner ein 2 stock. Wohnhaus mit Scheuer unter 1 Dach, 1 Wagenremise, 1
Schweinestall, 1 Wasch - und Backhaus für die Summe v. 3.900 fl. Dabei sind
ca. 29 Mrg. Garten, Wiesen und Acker, und 2 Mrg. Wald. 1860 - 1882: Franz Josef Wanner, * 1818, + 1893. Im Nov. 1882 verkauft Franz Josef Wanner, lediger Bauer v. hier, an Xaver Wanner led. u. vollj. Sohn seinen Schwester M. Theresia Wanner: das Hausanwesen nebst 15 1/2 Ar Garten u. ca. 28 Morgen Wiesen und Acker an 21 Stck. für die Summe von 6.000 Mark. In den Kauf gehen 1 Par Stier im Wert v. zus. 600 Mark, 3 Kühe a` 200 Mark, 2 Stiere a`170 - u. 100 Mark, 1 Rind a`100 M. 1 Kalbel zu 50 M. und sämtl. Bauerngerätschaften, Feld - und Handgeschirr. 1882 - 1923: Xaver Wanner, Bauer, oo1892 Rosina Häberle v.
Holzleuten. 1923 - ~1953: Patriz Wanner, oo 1923 Theresia Funk v. Mäderhof. Deren Tochter
Hilde übernimmt das Anwesen u. oo d. Hugo Rieg. 1952 Hugo Rieg v. Bettringen,oo 1952 Hilde Rieg. Deren Sohn Xaver übernimmt das Anwesen. ~ 1990 bis ...: Xaver Riegg, dere. Sohn oo M. R. --
Fortan, bis heute, 2025, sind Rieg auf dem Anwesen |
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23 |
Schuhmichele - |
Bergle |
Der
Name "Schuhmichele"
selbst ist alt. In diversen Fm.- Reg. ist
ein Michael Schierle, "Schuhmichele
alt" vermerkt. Dessen Sohn Joseph trug den Beinamen "Schuhmichele jung".
Ihn finden wir im Haus 38 auf dem Gänsbühl.-- Hier
stellt sich die Frage: Waren die Vorfahren dieser diese Schierle- Linie vor
dem nachsteh. Johann Selzer hier auf diesem Haus? Gaben sie dem Haus den
Hausnamen "Schuhmichele"? Diese Frage muss zunächst noch offen
bleiben. -- Vielleicht interessant: Ein Friedrich Schierle, *
1720 oo eine Rosina Selzer. Sie ist eine Großtante zum nachstehend erwähnten
Johann Selzer. Erweiterte Gebäudebeschreibung nach d. Gebäudekataster v. 1827
bis 1907 1827: Ein 2 stockigtes Wohnhaus samt Dreschtenne mit 1 halben
Schindeldach. Die
Bewohnerfolgen nach den Bucheinträgen 1791 - 1828: Johann Selzer, oo
1791 die M. Anna Bäuerle. Im Febr. 1828 übergibt die Witwe Selzer an
den Sohn Johann ein 2 stock. Wohnhaus und Scheuer, neben Johann Klaus.
Dabei sind 3/4 Tagw. Garten, ... Tgw. Wiesen an 4 Stck. ca. 7-8
Jauch. Äcker und 2 1/2 Jauchert Bürgerteile - zusammen für die Summe von 995
fl. In den Kauf werden gegeben: 2 Kühe, 2 Raupen (Kalbeln), 1 Wagen, 1 Pflug, 2 Egten,
sämtliche Ketten und Bauerngeschirr, Heu, Öhmd, Stroh und Früchte.
Randvermerk: auf dem Gut haften Schulden von 1.452 fl. 1828 - 1835: Johann Selzer. 1828 oo
Johann Selzer u. übernimmt das Anwesen Haus 30. 1835 - 1840: Bernhard Apprich, Schneider,
oo 1812 auf dem Haus Nr. 19 i.d. Küfergasse die
Rosina Werner . Im Juli 1840 verkauft
Bernhard Apprich an den Sohn Joseph das 2 stock. Wohnhaus mit Scheuer, nebst
2/3 an 1/2 Tgw. Garten, ~1 3/4 Mrg.
Wiesen u. ca. 8 1/2 Mrg. Acker, sämtl.
Fahrnis, 4 Kühe u. 2 einj. Rinder, für die
Summe v. 1.895 fl. Verkaufsvermerk auch hier: die vorsteh. Liegenschaft ist
verpfändet .... die Kapitalschuld muss sofort berichtigt werden. 1840 - 1871: Josef Apprich, Bürger u. Schustermeister, oo 1840 die Magdalena Kolb v. Abtsgmünd.
Im Juni 1871 verkauft Joseph Apprich an seinen Sohn Johannes
Apprich das oben genannte Hausanwesen mit 1 Backofen, nebst 2/8 Mrg. Garten und ca. 17 3/4 Mrg.
Wiesen und Äcker, zusammen für die Summe von 3.900 fl. 1871 - 1907/ 08: Johannes Apprich, Mahlknecht, *1841,
+1918, oo 1871 Josefa Strampfer, geb. 18.4.1842, + in Holzhausen. Johannes
Apprich verkauft um 1907/08 das Anwesen möglicherweise an Jakob Bundschu,
ehemal. Haidenbauer in Hlzl. und zieht mit seiner Familie nach Holzhausen.- Verkaufsdaten
hierüber liegen momentann nicht vor. Begründungen: Im
Vieh- Umlage-Verzeichnis zum April 1907 ist noch obiger Johannes
Harsch mit 7 Rinder als Besitzer im Haus Nr. 30 eingetragen. Dann jedoch
im Branschadensregister 1908 u. 1909, ist Jakob Bundschu hier im Haus
30 als Besitzer/ Beständer notiert - bevor dieser dann um 1910 in das Haus 75
(b. Haus Röhrle) einzog. Hat Bundschu sich hier
eingekauft? (er fiel in Hlzl. in Gant und musste das Anwesen dort abgeben)
Wohnte er mit seiner Fam. zur Miete hier im Haus 30? ~1910 - 1911: Alfons Ilg, Maurer,
oo1903 Maria Anna Maier
auf dem Hs. 74 (ehem. Hs. zwisch.
"Hüttle" u. "Pfeadr.) Bemerkenwertes: Im
Brandschadensregister 1909 ist Alfons Ilg noch im Haus 76 als Besitzer
eingetragen. Nach d. Viehaufnahmeregister pro Apr. 1908 hatte er dort 2
Rinder i. Stall. 1911 - 1954: Josef Faul, Taglöhner v.
Holzhausen, + 1954 , oo 1911die Witwe Maria
Anna Ilg, geb. Maier, * 1879, + 1940. 1954 - 1995: Anna Faul, 1912 - 1995, Theresia Faul, 1921 - 1981 und Veronika Faul,1919 - 1986, ledige Töchter des Josef Faul. Nach dem Tod von Anna Faul erkauft Winfried Stäb das Anwesen und
erbaut auf dem Areal ein neues Wohnhaus. |
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Kasper`s,
danach Kirchengemeinde Schesternhaus
und Kindergarten .. heute in Privatbesitz. |
Bergle |
Über die Baugeschichte und die frühen Bewohner von Haus Nr. 31
liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.Vermerk
zu Johannes Klaus: Es findet sich nur 1 Johannes Klaus in den Fam. Registern.
Dieser verkauft 1810 sein Haus Nr. 71 am Kirchberg- (= das heute leersteh.
Leinmüllerhaus) Wahrscheinlich zieht er 1810 hier auf dem Brgle
auf. << Offene Frage: Wer waren
die Bewohner vor dem Johannes Klaus hier, im Haus 31? hierüber finden sich
keine Einträge im Steuerbuch v. 1760. Gebäudebeschreibungen nach dem
Gebäudekataster von 1827, 1873 und 1907 1827:
Ein 2 stockiges Wohnhaus samt Dreschtenne unter 1
halben Schindeldach Bewohnerfortschreibung zum
Anwesen Haus Nr. 31. 1810 - 1829: Johannes Klauß, "Schuhteis",
* 1767, + 1836, oo 1797 M. Anna Schierle. Erläuterungen: Johannes Klauß, Bauer, "Schuhteis",
heiratet 1797 auf dem Haus Nr. 71 am Kirchberg - (Hs. Leinmüller). Im Juni
1810 verkauft Johannes Klaus, Bürger u. Söldner, dieses "vormalige
Lorenz Bihlmaierschen Fallsöld-
Gut" an den Franz Ilg, led. Bauernknecht v. Hchl. Johannes Klaus zieht
hier in das Haus Nr. 31. 1829 - 1839: Franz Josef Bihlmaier, Schuhmacher, "Schuhteis",
* 1796, + 1850. Nach gerichtl. Erkenntnis v. Apr.1839, verkauft Franz
Josef Bihlmaier sein Haus wie vor beschrieben an Josef Albrecht, Rohrdreher,
mit 1 Wagenhaus neb. d. Wohnhs. und 1 Backofen m. Schindeldach. Dazu gehören
3/4 Tagw. Garten neben d. W. Haus , für
zusammen 1250 fl. Bedingungen: den Backofen hat der Käufer abzubrechen
oder nach der Feuer-polizeiverordnung bis zum 31 Mai d. J. herstellen zu
lassen. 1839 - 1842: Josef Albrecht, * 1807 in
Waldstetten, oo 1837 Maria Anna Hegele. Reg. Vermerk: im Mai 1842 nach
Waldstetten gezogen. Im Mai 1842 verkauft Josef Albrecht an Johannes
Kolb u. Konsorten das gesamte Anwesen zusammen für 3025 fl.
Diese verkaufen 1842 zum gleichen Datum das Haus, nebst 2/4 Morgen
Gemüsegarten weiter an Johannes Schierle, Schuhmacher, für 1.320 fl. 1842 - 1856: Johannes Schierle, Schuhmacher. Im
Febr. 1856 verkauft die Gantmasse der Witwe des **Bernhard
Schürle: ein 2 stock. Wohnhaus mit Scheuer unter 1 Dach, nebst Zugehör
auf dem Bergle neben Josef Apprich an Kaspar Waibel für 2.046
fl. Dabei sind ca. 6/8 Mrg. Gärten in den Prz. 178 u. 179 und ca. 11 Mrg.
Äcker u. Wiesen an 20 Stck. -- Anmerkg:
es findet sich kein **Bernhard Schürle - ein Schreibfehler? 1856 - ~1900: Kaspar Waibel, * 1823, +
1900, oo1856 Theres Bihr von Hlzl., geb. 1830, gestorb.
a. 13.7.1881.~ 1900 - 1908: Karoline Bihr, ledige Tagelöhnerin, geb.
1845, gest. 1926 hier im Haus 31. (angem.:
Karoline war die Schwester der 1881 verstorbenen, oben genannten Theres Bihr) Das Schwestern-haus
mit Kinder- und Arbeits-schule und dem altem Wohnhausteil Haus Nr. 31 1908 erwirbt die Kirchenpflege Heuchlingen den Gesamtbesitz v.
Karoline Bihr zur Einrichtung einer Schwesternstation mit Kleinkindergarten.
Karoline Bihr behält das Wohnrecht im alten rechtsseitigen Hausteil. Mietleute – Bewohner. Nach dem Erwerb durch die
Kirchengemeinde bewohnten versch. Mietleute im alten Hausteil. Die
Nachbewohner oder auch Mitbewohner der Karoline Bihr sind derzeit nicht
bekannt. > die Familie Martin Krieg > danach die Familie der Mathilde Wengert zusammen mit der
Großmutter (v. Hlzl.) |
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und 32 |
25 u.
25a |
"Lauchbauer"
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Bergle |
Der „Lauchbauer“ auf dem Bergle Im Steuer- und Güterbuch von
1760 wird mit Franz Klaus mit dem Beinamen "Lauchfranz"
erstmals schriftlich ein Bewohner für das hier
beschriebenen Haus erwähnt. Dieser Franz Klaus, "Lauchfranz",
ist der Namensgeber für den "Lauchbauer". Wissenswertes
zum "Lauchbauer" auf dem Bergle: 1796 wurde der
Viehbestand des „Lauchfranz“
nicht von der Viehseuche betroffen. (aus der Chronik Ohnewald) Der Name Lauch - eine
Deutung: Pfarrer Seehofer in Bargau schreibt 1953 über den
Lauchhof: "Lauchen"
bedeutete früher gleich "Grenzen". Wenn man an der Hofgrenze und
Markungsgrenze Kerben in die Bäume machte, hieß man das "verlauchen".
Später, vor der Landvermessung 1818 - 1840, wurden die Flurgrenzen auch mit
Eichenpfählen abgesteckt, versehen mit diversen Angaben der Flurnachbarn. Die erste Haus - und
Bewohnerbeschreibung Im
Güterbuch von 1760 wird Franz Klaus für d. Haus auf dem Bergle als Besitzer
erwähnt. Erweiterte Gebäudebeschreibung nach d. Gebäudekataster v. 1827
bis 19071827: 2/3 an einem 2 stockigten Wohnhaus samt Scheuer unter 1
Dach. Bewohner
- Kurzübersicht für das Gesamtanwesen ~ 1710 oo
Jakob Klaus die Margarete von Heuchlingen1745 oo Franz Xaver Klaus,
deren Sohn, die Barbara Klein, Tochter des Balthas Klein, Adlerwirt 1817
verkauft Josef Klaus seinen 1/3 Hausteil dann ebenfalls an Schulheiß
Johann Trettner.Trettner besitzt nun das
Gesamtanwesen ..........................1816 - 1819: Johann Trettner,
Schultheiß (ab 1817 im Gesambesitz v. Hs. 32 u. 33)1819 erfolgt
wiederum eine Hofteilung in den 2/3 Hofteil Nr. 33 und den 1/3 Teil
Nr. 32.Bewohnerübersicht für den Hausteil Nr. 331819 - 1840: Melchior
Trettner, Bauer. Im Sept. 1819 übergibt Bürgermeister Johann
Trettner an den Sohn Melchior den 2/3 Hausanteil samt 2/3 Garten,
Grundstücke, Vieh und Fahrnis für 2.200 fl. Johann Trettner verbleibt mit
seinem Eheweib u. Sohn Gottlieb auf dem 1/3- Hausteil Nr. 32 - s. dort. Im
Febr. 1840 verkauft Melchior Trettner, "jetzt Wirt in
Unterkochen", seinen 2/3 Hausteil mit allen Liegenschaften an
Johannes Kolb für 1081 fl. Johs.
Kolb hat der Witwe Klaus das lebenslange Wohnrecht zu verabreichen.
Ebenso dem ledigen Sohn des Melchior, Xaver Trettner. 1840
- 1853: Johannes Kolb, Bauer, * 1800 im Haus 39 a. d.
Gänsbühl. 1841 erwirbt Johannes Kolb von Gottlieb Trettner auf
dem Hausteil Nr. 32, dessen Anteil an der bisher gemeinschaftlich besessenen
Scheuer, sowie einen Teil seiner Grundstücke. (Das Haus Nr. 32 schrumpft auf
1/4 der ehem. Hausgröße) Im
Oktober 1853 verkauft die Johs. Kolbsche Gantmasse die gesamte
Liegenschaft an (Güterhändler) Lemle Neuburger, Bärenwirt von Lauchheim für
1615 fl. Dabei sind ca. 11 Morgen Land. 1854
- 1885: Josef Hägele, Bürger u. Bauer, "der Lauchseff", * 1815, +
1901, oo 1854 Veronika Bihr v. Bläsihof bei
Abtsgmünd. Im Apr. 1885 verkauft Josef Hägele das Anwesen an
seine Tochter Veronika und deren Bräutigam Johannes Vatter: ein
2 stock. Wohnhaus mit Scheuer unter 1 Dach, Wagenhaus, Hofraum, Wasch - u.
Backhaus, nebst ca. 37 Ar Gärten b. Haus und ca. 30 Morgen Wiesen und Acker
in 29 Feldern, für die Summe von 15.340 Mark. Als Dreingaben gehen: 2
Kühe, a` 285 M., 1 Paar Ochsen, 560 M., 2 Paar Stiere, a` 275 M., 2 Kalbeln
a` 200 M. und 1 Rind zu 80 M., zusammen im Wert 2160 Mark. 1885
- 1921: Johannes Vatter, Bauer, * 1860 im Haus 42 –
„Dürrenbauer“, + 1941, oo 1885 auf dem Lauchbauer Anwesen die Veronika
Hägele, Tochter des Josef Hägele - Um
1894 erwirbt Johannes Vatter den Hausteil Nr. 32 hinzu. 1921 - 1950: Anton Vatter,
Bauer, * 1888, + 1976, oo 1921 Wiedmann Josefine aus Leinweiler. 1950
- 1995: Anton Beirle aus Mögglingen, oo 1950 die
Hoferbin Theresia Vatter. Anton
Beirle, ledig, führt seit dem Tod des Vaters das elterliche Anwesen.
Ende 2008 gibt er das landwirtschaftliche Anwesen auf. Bewohnerübersicht
für den Hausteil Nr. 32 1836
- 1843: Gottlieb Trettner, Glasermeister. 1836 verkauft
Johann Trettner, Schulth. Witwe, an ihren Sohn Gottlieb den 1/3
Hausanteil mit allem Zubehör für 1045 fl. Die Verkäuferin behält sich ein
unentgeltliche Wohnrecht bevor, auch wenn sie ihre Wohng. außerhalb dieser
Wohng. nehmen sollte. 1841 verkauft Gottlieb Trettner seinen Anteil an
der bisher gemeinschaftlich besessenen Scheuer sowie einen Teil seiner
Grundstücke an Johannes Kolb (Das Haus 32 schrumpft auf 1/4 der ehem.
Hofgröße) Im
Jan.1843 verkauft Gottlieb Trettner seinen 1/4 Hausteil mit allen
Liegenschaften an den Güterhändler Alois Uhl v. Hlzl. für 1.000 fl. Im
Apr. 1844 verkauft Alois Uhl weiter an Franz Josef Bihlmaier, Bauer
in Hlzl. für 1.350 fl. 1844
- 1845: Franz Josef Bihlmaier, Bauer in Hlzl. Im Febr. 1845
verkauft Franz Josef Bühlmaier an Franz Josef Bühlmaier, Schuhmacher dahier:
1/4 an einen 2 stock. Wohnhaus, dazu 1/6 v. 1 Tagw. Wurz- u. Grasgarten für
die Summe von 700 fl. 1845
- 1848: Franz Josef Bihlmaier, Schuhmacher v. Hchl. Im Sept.
1848 verkauft Franz Josef Bihlmaier seinen 1/4 Hausteil an Josef
Weber, ledig, für 729 fl. Dazu gehören 1/6 von 1 Tagwerk Wurz- u.
Grasgarten an 2 Stck. (~ 1847-1878 ist der Schuster Frz. Josef Bihlm. + 1873,
+1846, für das Haus 41 auf dem Gänsbühl als Besitzer notiert. 1884
- ~ 1908: Franz Weber, Garnweber, * 1850, +1917, oo
1884 Theres Riegg v. Leinzell. Im Brandschadens-Register v. 1908 ist Franz
Weber noch als Besitzer hier notiert.--- - weiter
Kaufdaten derzeit nicht erschlossen. Um
1894 erwirbt Johannes Vatter den 1/4- Hausteil von Franz Weber
zurück. Frage hier: bewohnt Franz Weber weiterhin das Haus, ggf. bis 1897? -
s. auch bei Haus 51 i.d. Vorstadt. (Hierüber
finden sich keine näheren Daten) ~
1941 vermacht Anton Vatter an seine Tochter Veronika den Hausteil
Nr. 32. Das Anwesen ist seitdem wieder getrennt in Haus 32 und 33. Haus
32 geht im weiteren Verlauf dann an wechselnde Besitzer über. (Brand,
Mack u.a. - heute -2025- ......... |
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Biehlschreiner Gemeindehaus - Privatbeasitz: Österle- |
Gänsbühl |
Hausgeschichte und Bewohner Der
Gänsbühl wurde sicher schon in der frühen Dorfgeschichte besiedelt. Bei den Bewohnern
wird es sich hauptsächlich um Häusler, Söldnern, Händler und Gänsehirten
gehandelt haben - Stichwort Gänsbühl, Gänswiesen, Gänsäcker.
Daneben gab es noch 1 oder 2 Halbbauern - wie das nachstehend beschriebene Anwesen.
Die Baugeschichte des Hauses, wie auch die der Häuser auf dem Gänsbühl
insgesamt, liegt jedoch im Dunkeln. Im Steuerbuch v. 1760
trägt das Haus 34 die Ur-Nr. 26 1/2 - das Nachbarhaus 35 die Ur-Nr. 26 - ein
Zusammenhang? Bemerkenswert noch:: das Haus 34 und
das gegenüberliegende Haus Nr. 35 haben den Gumpbrunnen beim Haus 35
in gemeinsamen Besitz. .Beschreibung
des Anwesen nach dem Güterbuch von 1760 Im Steuer- und Güterbuch von 1760 wird der Handelsmann Joseph
Munz als Besitzer von Haus 34 auf dem Gänsbühl erwähnt. Ob schon die Eltern
des Joseph Munz, der Joh. Georg Munz und die Katharina, hier das Haus bewohnt
haben ist nicht belegt. Gebäudefortschreibung nach den Katastereinträgen 1827 bis 1907 Bewohner
- Kurzübersicht für das Anwesen Haus 34 1810
- 1824: Josef Munz, Garnhändler, *1773, + 1842, oo 1810 die Kreszentia Krehwedel.
Er besitzt ein Erb- Lehen - Gü. bu. Vermerk hierbei: 2/3 vom Hs.
versetzt - (d.h. Teile v. Haus u. d. Liegensch. sind verpfändet) m Jan. 1824
verkauft Josef Munz an Anton Pflieger: ein 1 stock. Wohnhaus mit
Scheuer unter 1 Dach, dazu ca. 2 1/4 Tagw. Garten - Wiesen- und Ackerfläche
für die Summe von 710 fl. 1824
- 1836: Anton Pflieger, Bürger und Garnhändler, *1799,
oo 1824 M. Anna Munz, To. des Josef Munz, u. in II. Ehe 1825 Josefa
Creszentia Trettner, * 1798, + 1836 - (die To. d. Schultheißen Trettner) Im
Juli 1836 verk. Anton Pflieger an Melchior Ebert vom Vogelsang -
U. Romb. ein 2 stock. Wohnhaus mit ca. 2 1/4 Tagw. Garten- Wiesen- und
Ackerfläche für die Summe von 1.140 fl. Als Leibgeding hat der Käufer,
dem Josef Munz und dessen Eheweib die freie Wohnung, diverse Naturalien und
Platz im Stall zum Halten v. 2 Gänsen u. 4 Hennen zu verabreichen. 1836
- 1843: Melchior Ebert, der "Vogelmelcher",
Bauer in Hchl., oo M. A. Ströhle. Reg. Vermerk: von
Hchl. abgezogen. Im Jan. 1843 verk. M. Ebert an Alois Uhl: ein 2
stock. Wohnhs. u. Scheuer unter 1 Dach, nebst ~ < 2/4 Tagw. Garten und ca.
4 1/4 Jauch. Acker u. Bürgerteile für die Summe vom 1.800 fl. Alois Uhl
verkauft i. Febr. 1843 die Liegenschaft wie vor beschrieben an
Caspar Haas, Schäfer, nebst 1 1/2 viertl. Garten u. 1 Jauch. Acker, für
die Summe von 1.433 fl. Auf dem Haus lastet das Wohnrecht u. Ausgeding für
die Witwe des Josef Munz. 1885
- 1919: Balthas Barthle, Schreiner, * 1853, + 1921, oo
1885 m. Josefa Fauser v. Mutlangen. 1910 brannte das Haus nach
einem Blitzschlag ab. Barthle erstellten (hier) einen Neubau und
führte dort das Schreinerhandwerk weiter - siehe unten. Bemerkenswertes-Änderungen.
Im Brandschadens-Umlage-Einzugs-Register f. 1914 (in 1913)
erscheint ein David Pappenheimer, Handelsmann, als Besitzer von Haus 34. (D. Pappenheimer
wa einer der zahlreichen Güterhändler jener Zeit und hatte das Hausanwesen
Nr. 34 event. als Spekulationsobjekt erworben) 1915?
bis ~ 1926: Franz Joseph Barthle,
Schreiner, * 1890, + 1974, oo 1919 m. Theresia Oehler aus Schlichten im
Schwarzwald. Bemerkenswertes
aus der Gesamt-Gemeinderechnung von 1910, Beilage Nr. 174. Am 13 Juli 1910
brannte das Haus Nr. 34 des Balthas Barthle auf dem Gänsbühl nach einem
Blitzeinschlag vollständig ab. Das Haus wurde v. Barthle an gleicher Stelle
in der heutigen Form (E. 20. Jh.) neu erbaut. Infolge Krieg und wirtschaftl.
Änderungen (Welt-wirtschaftskrise) konnte Barthle
die Hypotheken nicht mehr stemmen und musste verkaufen. 1926 erwarb die
Gemeinde das Haus - und war - bis hinein in die 1960er Jahre, das
"Gemeindehaus". Es diente längere Zeit als Bürgermeisterwohnung,
später dann auch als Wohnung für Schullehrer und Heimatvertriebene. Maria
Werner weiß aus Überlieferung: Die Barthle richteten im neu erstellten Haus
eine Werkstatt zur serienmäßigen Fertigung von Stühlen ein - M.W. spricht von
einer Stuhlfabrik. Diverse Belastungen aus Hausbau, erford.
Investitionen u. dgl. konnten wohl nicht mehr gestemmt werden - man beachte
hierbei auch die zunehmend schlechter werdende wirtschaftliche Lage in den
1920er Jahren nach dem Weltkrieg. *Barthle mussten das Haus aufgeben. Der
Imobilienhändler Müller in Gmünd erkaufte das Anwesen mit Baum- und
Gemüsegarten. Zum 1.1.1931 erwirbt die Gemeinde das Anwesen für 7000 RM-
zahbar in Raten von 500 RM an die Landessparkasse. Fortan diente das Haus als
Miethaus dem Bürgermeister, den Schullehrern, später auch den
Heimatvertriebenen u. a. **
Gd. Ratsprotokoll v. 22. April 1926: Heute hat
Franz Barthle, Schreinermeister hier, bzw. dessen Bevollmächtigter
Immobilienhändler Müller, das Geb. Nr. 34 mit Werkstatt u. Hofraum im
Gänsbühl mit 2.98 ar, weiter die Prz. 171: Baum - u. Grasgarten mit 56,34 ar,
sowie die Parz. 396/3: Acker im Gänsfeld mit 36,74 ar, an die Gemeinde
Heuchlingen verkauft. Der Kaufpreis beträgt 9000 RM. < Aug. 1926:
Schuldaufnahme v. 9000 RM für den oben genannte Erwerb
der Gantmasse des *Franz Barthle, Haus 34 im Gänsbühl, samt dazugehör.
Gartenflächen - u. eine weitere Schuldenaufnahme v. Amtsdiener Bihlmaier.*Aus St. Arch. Lwb: 1923 wurde ein
Konkursverfahren gegen den Schreinermeister Albert Barthle u. d. Schreiner
Eugen Barthle geführt. Mitte der 1920er Jahren dann auch gegen Franz Barthle
in der gleichen Sache. Noch
bekannte, ehemalige Bewohner des Gemeindehauses Nach dem Erwerb des
Hauses durch die Gemeinde, bewohnte Alois Chorhummel, * 1898, oo 1926, das
Haus. A. Chorhummel war von 1925 - 1937 Bürgermeister in Heuchlingen. 1937 zieht A. Chorhummel nach Zuffenhausen. Bei Alois
Chorhummel wohnte noch dessen lediger Bruder Konrad. Konrad war Musiklehrer
und führte längere Zeit auch den Kirchenchor i. Hchl. In den 1940er- Jahren
verweigerte eine große Zahl der Chormitglieder eine weitere Zusammenarbeit
mit ihrem Chorleiter. Konrad C. wurde abgesetzt. < Lehrer Wahl mit Familie < Lehrer Wilh. Baumhauer mit Ehefrau
und 5 Kinder. Die Fam. Baumhauer zog um 1951 nach dem Auszug d. Fm. Wahl in
dessen 3-Zimmer- Wohng. Nach Fertigstellung der Lehrerwohng. a. d. Kirchbühl
(1949/50/51) zogen Baumhauer dann dort ein. < Das Ehepaar Hauber. Es wohnte im rechten
Hausteil im EG. < Bei Kriegsende und nach d. Krieg bewohnten dann verschiedene
Fam. Heimat-vertriebener das Haus. Siehe hier
Broschüre: Flüchtlinge und Heimatvertriebene. Helmut Österle kauft i.d.
1960er J. das Gemeindehaus und baut es in den heutigen Zustand |
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26 |
Kearthwilhelma
- Kearthans-
Hs.abgebr. |
Gänsbühl |
Im Steuer- und Güterbuch von 1760 wird Franz Krehwedel als Besitzer von Haus 35 auf dem
Gänsbühl erwähnt. .............
Chronologische
Bewohnerfortschreibung für das Haus 35 1777 - 1813: Franz
Krehwedel, Maurer, (teilw. auch nur Kreh genannt), * 1750, + 1818,
oo 1777 Veronika Werner. 1813 - 1844: Johann Georg Krehwedel, Maurer, *1786, + 1847,
oo 1813 im Haus 35 die Katharina Ilg. Im Nov. 1844 verkauft Joh. Georg Krehwedel an die
Tochter Rosina für 3.220 fl. 1844 - 1849: Johannes Knödler,
Bürger u. Bauer, *1816, + 1891, oo 1844 Rosina
Krehwedel, Tochter des Joh. Georg Krehwedel. Im
Apr. 1949 verkauft Johannes Knödler das Anwesen auf dem Gänsbühl an
Melchior Fuhrmann für 852 fl. Dazu gehören 1/2 viertl Mrg. Garten und ca.
1 1/4 Mrg. Wiesen u. Bürgerteile. Joh. Knödler zieht in das Haus 26. 1949-
1856: Melchior Fuhrmann, Taglöhner, * 1796, + 1858, oo 1822 M. Anna Wamsler. Im Juni 1856 verk. Johann Georg
Fuhrmann (= der Vater d. Melchior) seine Liegenschaften an Wilhelm Waidmann für 1.237 fl. Dabei sind ca.
4 Morgen Gärten, Acker und Wiesen. - Angemerkt ist
hierbei: ohne den Hofraum über der Straße bei Hs. 34) nebst ~1/8 Mrg. Land daselbst (geht an Melchior Barthle a. Hs. 34) Nachvermerk: nach einer Zehntliste von 1854 besitzt Wilhelm Waidmann etwa
3,875 Mrg. und 330 Ruten Güter in 12 Parzellen - in der Summe etwa 4,75
Morgen. 1856
- 1895: Wilhelm Waidmann, Schneidermeister, der "Kearthwilhelm",
* 1826, + 1891, oo 1856 die Maria Anna Bäuerle. Im Sept. 1895 verkauft
die Witwe Marianna Waidmann, geb. Bäuerle das Anwesen an ihren Sohn
Johannes Waidmann, Taglöhner, ein 1 stock. Wohnhaus mit 2 stock. Scheuer
unter 1 Dach und Hofraum neben M. Anna Kuhn, ledig, (i. Hs. 36) nebst 9, 85
Ar Garten i.d. Prz. 155 u. ca. 39 Ar Acker im Ausang i.d. Prz. 231/1, für die
Summe von 1.744 Mark. In den Kauf gehen 2
Kühe i. W. v. 600 Mark. 1895 - 1832: Johann Waidmann, Bauer, der "Kearthans",
geb. 1870, + 1930, oo 1895 die Elisabeth Sorg. 1832 - 1941: Alois Waidmann,
* 1903, gest. März 1941, oo 1932 die Berta Haidner. 1941 - bis i. d. 1950er- Jahre:
die Witwe Bertha Waidmann, *1905, + 1984. Berta Waidmann
zieht in den 1960 J. in den Neubau ihres Schwiegersohns Alfons Balle. Das alte Waidmannhaus
beherbergte in der Folgezeit verschiedene Mieterfamilien, z.B. Anton
Waidmann, Kuno Holz, H. Jäckel, u.a. Das Haus steht heute leer. |
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27 |
Bihlmaier |
Gänsbühl |
Pr-Kt:
Kaspar Schürle u. Marianna Kuhn, led.; 1901: Andreas Grießer; 1933: Alois Bihlmaier. Danach Otto Biehlmaier
u. Nk. |
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28 |
Keartwilhelm-Xaver |
Gänsbühl |
Pr-Kt:
Joseph Knepper, Taglöhner; dazw..:Theres,
Werner`s Wittwe; 1933:
Xaver Waidmann u. Nkommen. |
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29 |
Bihlkasper
-Sachsenmaier |
Gänsbühl |
Pr-Kt:
Josef Schierle, Schuster, und Johann Werner, Maurermstr.; || *.* 1854: v.
Veronika Werner, ledig, jetzt an Melchior Sachsebmaier
|| > 1840-49: o.Namen.: > 1887/88 u. 1913:
Josef Sachsenmaier; >1933 u. 1952: Kaspar Sachsmaier; > 1977: Johannes Sachsenmaier. |
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35 |
Steinwand
- |
Gänsbühl |
Pr-Kt:
Johann Kolb, Bauer und Alois Grießer, Weber; || *.* 1854: Melchior Sachsenmaier,
Tagl. a.d. Birkhof ||
<>1913 u. 1933: Andreas Steinwand. Haus 1933/34 abgebrannt. |
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Lenzahans - |
Gänsbühl |
Pr-Kt:
Johann Kolb, Bauer u. Alois Grießer, Weber; 1846/47: Johannes Ilg, Weber || *.* 1854: Johannes Ilg, Weber u.1870: Josef Ilg
|| > 1867 / 68: Johann Ilg; >1926 u.1933: August Ilg; 1952: Xaver Ilg;
Danach: Erich Ilg u. Bäuml. |
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weiter zu Liste: Gänsbühl Hs 41 über Alte Möggl. Str. u.
Vorstadt Haus 53 |
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